• 13.02.2018 16:06

    Fabienne Schnyder kündigt ihren Rücktritt an

    Zu den Gesamterneuerungswahlen 2019 tritt die SVP-Politikerin nicht mehr an und wird sich nach acht Jahren als Gemeindepräsidentin ganz aus der Politik verabschieden.
    Urs Brüschweiler
    Die Arbeit bereite ihr zwar noch immer Freude. Doch wie sie es sich bei ihrer ersten Wahl 2011 vorgenommen hatte, wolle sie dann aufhören, wenn die Wenigsten damit rechnen. Fabienne Schnyder tritt bei den anstehenden Gesamterneuerungswahlen nicht erneut an. Der 31. Mai 2019 wird somit ihr letzter Tag als Gemeindepräsidentin von Langrickenbach sein. Am Montag informierte die SVP-Politikerin, die letztes Jahr erst ihren 40. Geburtstag feierte, den Gemeinderat und die Verwaltung. Am Dienstag folgte die Information der Medien. Welchen beruflichen Weg sie künftig einschlagen wolle, sei derzeit noch nicht bestimmt. Nachdem sie im letzten August nach 11 Jahren aus dem Kantonsrat zurückgetreten war, wird sie sich nun - zumindest bis auf weiteres – ganz aus der Politik verabschieden.
     
    «Für eine Person, welche von ihrem Naturell her nicht unbedingt den Mittelpunkt sucht, reichen acht Jahre an der Spitze der Gemeinde», sagt Fabienne Schnyder. Sie merke, dass sie 24 Stunden am Tag Gemeindepräsidentin sei und auch in dieser Rolle wahrgenommen werde, egal wo sie sich bewege. Nach zwei Legislaturen und gesamthaft zehn Jahren Gemeinderatstätigkeit wolle sie diese Rolle nun gerne einer anderen Person übergeben. «Ich mache einen Schritt in eine neue Freiheit.» Ihr Ziel sei nun, das Leben nach der Politik.
     
    Die Gemeinde muss nun also für die nächsten Wahlen einen neuen Präsidenten finden. Im Hinblick darauf müsse sich der Gemeinderat auch überlegen, ob er die Organisationsstruktur anpassen wolle. Fabienne Schnyder hat ein Pensum von 50 Stellenprozenten. Für sie als zweifache Mutter sei das ideal gewesen.
     
Herrenhof TG - Fabienne Schnyder tritt als Gemeindepräsidentin von Langrickenbach zurück.
Herrenhof TG - Fabienne Schnyder tritt als Gemeindepräsidentin von Langrickenbach zurück.
Foto: Reto Martin
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